Dienstag, 19. Juli 2011

Hintergrundmusik

Es wird Zeit für die leisen Töne, der Alltagslärm tritt in den Hintergrund und der Vordergrund besteht nur aus Musik.


Ein Musiker, von dem ich bis vor ein paar Wochen noch nie etwas gehört habe, mit Songs wie ein Kaleidoskop. Einerseits simpel, ein paar bunte Steinchen, oder eine Gitarre, eine Geige, Schlagzeug und diese undefinierbar schöne Stimme. Andrew Bird begeistert mich mit seinen auf den ersten Blick seltsamen und auf den zweiten Blick wunderbar tiefsinnigen Texten und der Musik mit Wiedererkennungswert, die aber nie gleich klingt. Hier ist mein Lieblingslied von ihm, mit einem hinreißenden Musikvideo. Hörenswert sind außerdem sind : Oh No - A Nervous Tick Motion Of The Head To The Left - Fake Palindromes
http://www.youtube.com/watch?v=hnXCzFnkxtY


Dieses Lied kommt ganz ohne Gesang aus und ist trotzdem ein kleines Meisterwerk. Trotz weniger Elemente ist es, wenn man einmal damit angefangen hat es zu hören, nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen. Der typische Gold Panda Sound ist hier gut zur Geltung gekommen. Außerdem auch sehr gut: Marriage. Suchtpotenzial!
http://www.youtube.com/watch?v=Su1wK7iCQfQ 


Ein Punk-Rock-Song der so sehr nach einem Samstagabend in einer kleinen Bar mit lustigen Menschen um dich herum und Musik aus einer alten Jukebox klingt, dass du auf den Kalender und die Uhr schauen musst, um sicherzugehen, dass nicht Samstagabend ist und du grade den Abend deines Lebens verpasst.
http://www.youtube.com/watch?v=COMU0AN5gOs 


Viel Spaß beim Anhören. 
Nora

Montag, 18. Juli 2011

Das Leben ist wie eine Orange, nur anders

Heute beschließe ich offiziell: Erklärungen sind gar nicht nötig! Ich will gar nicht so genau wissen, warum einige Dinge so sind wie sie sind. Mir geht es gut damit, nicht zu wissen, wie genau ein Flugzeug funktioniert und trotzdem kann ich darin fliegen. Hat ja auch meines Wissens noch niemand die Erdanziehungskraft erklären können, und trotzdem bleiben wir alle bis auf ein abgehobene Zeitgenossen schön auf dem Boden der Tatsachen. 
Was ich damit sagen will, ist dass ihr euch alle nicht so viele Gedanken machen solltet, über Dinge, zu denen ihr unter Umständen keine Antwort braucht. 
Vielleicht gefällt euch die Frage, oder ihr habt Spaß dabei, die Antwort herauszufinden, dann ist es vollkommen in Ordnung nach einer plausiblen Erklärung zu suchen. 
Aber wenn ihr euch über etwas den Kopf zerbrecht, das euch deprimiert und das zu dem auch nicht ohne weiteres Kopfzerbrechen zu lösen ist, lasst es sein. Kann man sich auch noch wunderbar am 31. Februar Gedanken drüber machen.
Wenn man Lust hat, das Leben zu erklären, vielleicht auch mit einer Orange, nur zu! Ich werde das heute allerdings sicherlich nicht tun. Ich werde mich entspannt zurücklehnen und die unerklärten Schönheiten genießen, zum Beispiel Schmetterlinge, oder das Gefühl, dass man statt Sauerstoff Glück atmet, so gut geht es einem, vielleicht auch eine Hummel, der alle erklären wollen sie könne gar nicht fliegen. Sie tut es aber trotzdem, so ist das mit Erklärungen. Und die unerklärbaren Ärgernisse werde ich einfach weglächeln. Funktioniert deutlich besser als Kopfzerbrechen.

Ich habe übrigens eine neue, feine Idee für diesen Blog. Ich habe von einer Bloggerin aus Amerika gelesen, die ihre Leser(innen) mit in ihre Posts einbezieht, indem sie die Antworten auf von ihr gestellte Fragen im nächsten Post veröffentlicht. Finde ich eine super Idee. Lasst mich bitte (in den Kommentaren oder über facebook) wissen wie ihr das findet, ich schau mich mal nach einer geeigneten Umsetzung um.

Liebste Grüße, eure zufriedenste NORA

Reisetagebuch Teil 3





Heute fehlt mir irgendwie die Eingebung irgendetwas Geistreiches zu schreiben, stattdessen hier eine kleine Fotodokumentation meiner bisherigen Erlebnisse. Tennis spielen, bei Regen am Strand herumlaufen und Musik hören, mit der süßen T. in der Sonne liegen, Fussball-WM auf dem Sofa mit ganz viel leckerem Essen und 1400 gelesene Buchseiten in 4 Tagen. Träumchen!


Küsschen,
Eure Nora

Freitag, 15. Juli 2011

Reisetagebuch Teil 2

Heute hat mich die Sonne mit ihrer Abwesenheit in die Wohnung oder besser gesagt auf den Balkon verbannt. Der Himmel hat dieses ganz spezielle grau, bei dem man das Meer nicht von Himmel unterscheiden kann. Ein endloses Meer. Oder der Himmel auf Erden. Lustige Vorstellung, und irgendwie hübsch.
Nach einer Woche Urlaub habe ich schon erfolgreich mindestens einen Punkt meiner Checkliste (siehe letzter Post) abgearbeitet! Ein Lied hat sich auf eine relativ ungewöhnliche Weise in meine Hall of Fame der Lieblingslieder geschlichen. Ich hab es nämlich einfach aus der Werbung geklaut. Und natüüüürlich kann ich es euch nicht vorenthalten. Hier ist es:


http://www.youtube.com/watch?v=PfbF44UeRBY 


Mit diesem Lied im Kopf freue ich mich auf die nächsten Tage und auf meine zwei Süßen, die mich am Freitag für ein paar Tage hier besuchen. It's gonna be legen... wait for it... DARY!


Eure gut gelaunte Nora


P.S. Wusstet ihr dass es Lachseis gibt? Hergestellt von Giovanni L., der sein zugegebenermaßen leckeres Eis auch bei uns in Hannover verkauft. Aber Lachs? Das klingt selbst für mich als Gastroanarchistin (ist das nicht ein tolles Wort?) zu krass. 

Sonntag, 10. Juli 2011

Reisetagebuch Teil 1

Hallo ihr Lieben. Ich befinde mich schon am Ziel meiner Träume und habe meinen Bikini im Meer eingeweiht, hab mir den ersten Sonnenbrand geholt, und mein Vorrat an Büchern geht nach einem Tag schon zur Neige. Alles in allem : Nora ist vollkommen glücklich im Urlaub.
Als ersten Teil des Urlaubstagebuchs lasse ich euch eine alternative Liste zukommen. Normalerweise schreibt man auf, was man mitnehmen will, ich habe vor der Abfahrt aufgeschrieben was ich mit nach Hause nehmen will:


- Viele einzigartige Erinnerungen
- Muscheln (aber nur hübsche!)
- mindestens ein neues Lieblingslied
- Fotos!!
- neue Bekanntschaften
- Zeichnungen
- viele gelesene Bücher
- Bräune. ganz wichtig!
- Gute Laune
- Und möglichst alles, was ich auch mit hierher genommen hab, inklusive Katze und  Handy!

Sonnige Grüße von N. aus G. (Gossip-Girl Flair, uuuh.)

Freitag, 8. Juli 2011

Fragen über Fragen

Es wird Zeit für eine kleine Kollektion aus Fragen, die sich mir unfreiwillig in den Weg stellen, wenn ich gerade nichtsahnend dabei bin, mein Leben zu leben.


- Hören es meine Mitmenschen genau so laut wie ich wenn ich knirschiges Essen esse?
- Warum bin ich genau so müde, wenn ich um 12 Uhr mittags aufwache, wie wenn ich um 6 geweckt      werde?
- Warum ist immer in meiner Cornflakes-Packung kein Geschenk?
- Warum kommt mir der Sommer viel kürzer vor als der Winter obwohl die Tage länger sind?
-Warum gibt es Menschen, die so unfreundlich sind, dass selbst der gutmütigste Mensch in ihrer Gesellschaft Mordgedanken hegt? Freundlichkeit ist so viel attraktiver und vor allen Dingen sympathischer.
-Warum ist alles so kompliziert? 


Jetzt wo das geklärt ist, noch etwas das ich noch erwähnen muss:
Da ich mich irgendwie dazu zwingen will, öfter und vor allem regelmäßiger von mir hören zu lassen, plane ich eine Art Reisetagebuch auf meinem Blog zu veröffentlichen. Kleine Updates, bei denen natürlich, wie sonst auch, meine eigene Meinung zu eigentlich unwichtigen Dingen nicht zu kurz kommt. Vielleicht wird das ja ganz nett, und wenn nicht hör ich einfach wieder damit auf. :D Den ersten Eintrag solls gleich heute geben.
Bis später, eure NORA