Sonntag, 24. Juni 2012

MUSIK :}


Der ewig Zweite

In einem Wettbewerb, von dem dachte ihn mühelos zu gewinnen und das beinahe konkurrenzlos, Zweiter zu werden, ist so furchtbar ernüchternd. Man ist nah am Ziel, ein Hauch fehlt zum Ersten. Man hat sein Scheitern in Form eines glücklichen Gewinners vor sich, und muss auch noch so tun, als freue man sich für ihn. Das wird so erwartet, dass man sich mit dem zufrieden gibt was man hat. Dass einem ein egoistischer Teilnehmer mit nichts weiter als Außenseiterchancen alle Aussichten auf die Erfüllung des Traumes vom Sieg nimmt, interessiert keinen. 
Aber ich habe das sportliche Verhalten satt. ICH wollte deine Nummer 1 sein, ich dachte ich hätte endlich alles gewonnen was ich wollte. Aber jetzt stecke ich vor jedem zurück, der sich mir in den Weg schmeißt. Jeder scheint wichtiger zu sein als ich, und mein Verzichten scheint so selbstverständlich wie die Gratulation zum Sieg bei einem verlorenen Wettkampf. Wann ist dieses Zurückgestellt-werden endlich vorbei? Ich habe kein Problem damit den ersten Platz zu teilen, aber immer hinten anzustehen für ein männliches Äquivalent, der noch nicht einmal weiß, dass er die Vorteile geniesst die mir nicht zuteil werden, das ist kein Zustand in dem ich bleiben will.
Bei allem was ich tue zu spüren, dass es nicht genug ist, macht mich wahnsinnig.
Ich will mir nicht weiter vorkommen wie der belächelte Zweite, der so fest an seinen Sieg geglaubt hat, von dem aber jeder wusste, dass er nie gewinnen wird.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Love is Blindness
ICH LIEBE ES :}










Y orbitar en el silencio de tu gravedad

Jeden Tag wird mir immer mehr bewusst: 
Du bist besonderer als je jemand sein wird, wichtiger als je jemand sein kann und die Faszination für eine Koexistenz in deiner Sphäre wird nie kleiner werden. 
Ich hasse es zu wissen, dass es so viele gibt, die besser sind als ich und die es so viel einfacher hätten, dir zu gefallen, aber ich werde niemals aufhören, alles dafür zu geben dass du es bei mir besser hast als mit irgendjemand anderem. Denn du bist die wichtigste Errungenschaft meines Lebens, falls man das so bezeichnen kann. Meine Zukunft, meine Gegenwart und die Erklärung meiner Vergangenheit. Eine Sekunde in deinen Armen macht mich glücklicher als ein Tag mit einem normalen Menschen es je könnte. Die Möglichkeit, dich zu verlieren würde mich zerstören.
Du bist die Personifikation meines Glücks. 
Man muss sowas hier auch gar nicht lesen. Vermutlich interessiert das eh nur einen sehr geringen Teil der Leute, die diesen Blog lesen. Aber zuallererst ist der Blog ja für mich. Ich sammle hier Sachen, die mir wichtig sind, damit sie im Chaos meines Lebens nicht verloren oder in Vergessenheit geraten. Und manche von diesen Sachen finde ich so gut, dass ich sie mit anderen teilen will. Und den Rest bitte ich einfach bei Nichtinteresse zu überlesen. :)

Vertrauen

Denjenigen, denen ich vollkommen vertraue, steht alles offen. Meine Tür, mein Leben, mein Facebook und mein Handy. Letzteres ist erstaunlicherweise bei einigen Menschen noch weniger wahrscheinlich als Möglichkeiten eins und zwei. Dabei ist das doch lächerlich. Den wichtigsten Menschen in meinem Leben kann ich alles erählen, und würde niemals etwas vor ihnen zu verbergen haben. Und so wichtig und privat werden diese Kommunikationsmedien niemals sein, als dass ich jemandem verbieten würde, sie anzusehen. Wäre das der Fall, würde ich mir ernsthaft Gedanken über mich und mein Verhältnis zu diesen Personen machen. Denn sobald ich anfangen würde, etwas vor ihnen verbergen zu müssen, läuft in meiner Beziehung zu ihnen gehörig etwas schief. Offenheit und Ehrlichkeit sind Dinge, dir mir wichtiger sind, als jedes Stück meiner Kommunikationsmedien (mehr sind Handys und Facebook nicht, und sollten sie auch nie sein) je sein werden.

Selbstverständlichkeiten

"Es ist für mich selbstverständlich, jede freie Sekunde meiner Gedanken und einige, derer die es eigentlich nicht sind, damit zu verbringen an dich zu denken. Alles für dich zu tun. Jede freie Minute mit dir verbringen zu wollen. Und den Rest meines Lebens. Aber warum habe ich das Gefühl, dass für dich nur ich selbstverständlich bin?"
-E. Horst, Nur keine Sentimentalitäten

Tu so, als ob du mich nicht kennst, wenn wir uns sehen. Gib mir das Gefühl, dass jeder Mensch wichtiger sei als ich. Lass es so aussehen, dass deine Zeit zu kostbar ist um nett zu mir zu sein. Benimm dich, als wäre es zu viel verlangt, mir zu zeigen, dass ich dir wichtig bin. Als wäre jedes Maß an Besonderheit, dass mir beigemessen wurde, bereits verbraucht. Als würde ich Dinge fordern, die unzumutbar sind. Als wären, die Tage im letzten Sommer und in diesem Winter bereits vergessen, an denen all das ganz anders war.
Ich bin bereit einiges zu akzeptieren, einiges zu ändern. Aber erwarte nicht, dass mich das glücklich macht.