Montag, 23. Mai 2011

WERDET ERWACHSEN!!

Dies wird ein relativ kurzer Eintrag mit einem umso wichtigeren Thema. Politik. Die Leute die jetzt schon aufhören zu lesen, sind selber Schuld und sollten sich den Titel dieses Eintrags nocheinmal durchlesen und darüber nachdenken. Der Rest, der noch dabei ist: Gut gemacht!
So. Und jetzt zum Eigentlichen. Ich muss der Welt meine Sicht der Dinge mitteilen. Die leider doch ziemlich weit verbreitete Meinung "linksextrem" sei nicht so schlimm wie "rechtsextrem" ist in etwa so schlau wie es in der Antarktis warm ist. Extreme Orientierungen sind IMMER immerimmerIMMER schlecht. Denn sobald Intoleranz ins Spiel kommt hat das nichts mehr mit Politik, sondern mit unsachlichem Diskriminieren zu tun.
Niemand sollte aufgrund irgendwelcher Dinge diskriminiert werden, weder, weil er eine Hautfarbe hat, die den Geschmack des Betrachters nicht trifft, noch weil er zu viel oder zu wenig Geld hat. Klar sollte jeder seine Meinung frei sagen dürfen, aber nur so lange, wie sie nicht die persönliche Freiheit des nächsten einschränkt. Und unsachliches Gelaber schränkt mich in meiner Freiheit des Zufriedenseins erheblich ein.
Danke fürs bis zum Schluss durchlesen, du bist super!
Nora

Samstag, 21. Mai 2011

Schönheit.

Wisst ihr was mich stört? Abgesehen davon, dass ihr wisst, dass ich es euch gleich sagen werde, mich stören außer Intoleranz und unglücklichen Mitmenschen nicht viele Sachen, und deshalb fand ich es wichtig das zu erwähnen. Mich stört der allgemeine Begriff von Schönheit. Natürlich ist damit etwas äußerliches gemeint. Aber die Oberflächlichkeit des Begriffes mal außer Acht gelassen, das was für schön empfunden wird, ist schon irgendwie schockierend. Die Reduzierung auf wenige äußere Merkmale ist diskriminierend und furchtbar dumm zugleich. Natürlich ist es so, dass uns bestimmte Dinge ansprechen, aber das genügt noch lange nicht, um andere Mitmenschen in Schubladen zu stecken, denn Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Immer. Niemand ist ausschliesslich schön, denn was der eine hübsch findet, ist für den anderen bedeutungslos. Und was wegen dieser optischen Verallgemeinerung viel zu oft in den Hintergrund rückt, ist die innere Schönheit. Das ist kein kitschiger Standartsatz, das ist einfach nur wahr. Denn der Charakter ist wichtiger als das Aussehen. Mit Brüsten kann man sich einfach nicht unterhalten, das ist nun einmal so. Versucht jetzt nicht, etwas dagegen zu sagen, es IST so. Und so verhält sich das mit den restlichen äußeren Merkmalen ebenfalls. Der Spruch "Aussehen entscheidet wer zusammenkommt, Charakter, wer zusammen bleibt." ist eben so alt wie langweilig, aber oft auch wahr. Denn mit einem hübschen Mädchen, das aber dumm wie Brot ist oder egoistisch und selbstverliebt ist wird eine langfristige Beziehung zu einer Tortour. Das selbe gilt natürlich auch für männliche Egomanen oder Wesen mit dem IQ einer Zimmerpflanze. Viele wundervolle Menschen mit einem tollen Charakter finden viel zu wenig Beachtung, weil sie nicht im landläufigen Sinne schön sind. Dabei sind sie, wenn man den Begriff Schönheit sowohl auf Charakter wie als auf Äußeres andwenden könnte, viel schöner als so mancher, der wegen seines Körpers positiv auffällt. 
In diesem Sinne, achtet lieber auf den Charakter als auf die Haar-, Haut-, oder Augenfarbe oder das Gewicht , denn der wird für euch da sein wenn es euch schlecht geht, und sich mit euch freuen, wenn es euch gut geht. 


AMEEEEEN.
Gute Nacht ihr Lieben.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Zur Abwechslung etwas Humorvolles.

Wie zählt eine Nonne? 1,2,3,4,5, IGITT!, 7,8,9...  Dickes Sorry an meine Schule, aber den fand ich einfach ZU lustig.

Liebe

Bei einer völlig spontanen Äußerung zum Thema Liebe ist das Erste was mir in den Sinn kommt: "Was ist das überhaupt?" Kann mir jemand bitte Liebe definieren? Google sagt dazu : 
"Liebe (von mhd. liebe „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen (auch zu einem Tier u.a.m.) zu empfinden fähig ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht." (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Liebe
und "Eine vorübergehende Geisteskrankheit, die durch Heirat heilbar ist." (Quelle: philsphilos.de/worterbuch-des-teufels/
Wobei mir das zweite irgendwie besser gefällt.
Das Thema wirft bei mir eindeutig mehr Fragen als Antworten auf, was eine gute Voraussetzung ist, darüber nachzudenken. Ähnlich wie der der Definition von Glück (einige aufmerksame Leser wissen wovon ich spreche) ist Liebe für jeden etwas anderes, nicht umsonst unterscheidet die Wissenschaft zwischen dutzende verschiedenen Arten von Liebe, angefangen bei der Liebe zwischen Mutter und Kind bis hin zur Dendrophilie. Wobei es meiner Meinung nach sehr fragwürdig ist, die Liebe wissenschaftlich zu betrachten, denn eins ist es sicher: Ein Gefühl. Und die sind nun einmal nicht wissenschaftlich. 
Ich glaube, das Wort Liebe existiert nur als Oberbegriff, um etwas zu umschreiben was wir so einfach nicht in Worte fassen können. Denn Liebe sind Lieder, die zu etwas besonderem werden, Nachmittage, an die man sich ewig erinnert, das Gefühl, einen Menschen besitzen zu wollen, für immer und ewig, oder zumindest die nächsten 1000 Jahre, schlaflose Nächte und Nachmittage mit der besten Freundin am Telefon, Analysen von Gesprächen und Nachrichten und noch so viel mehr. Meinetwegen auch den Eiffelturm zu heiraten.  (http://nachrichten.t-online.de/objekt-fetischismus-37-jaehrige-heiratet-den-eiffelturm/id_15237138/index)
Und so hat Liebe für jeden Einzelnen eine persönliche Definition. Manche Dinge kann man einfach nicht erklären. Ich kann auch nicht erklären wie mein Taschenrechner im Detail funktioniert und trotzdem bin ich sehr glücklich ihn jeden Tag benutzen zu können. Vielleicht muss man manches gar nicht erklären oder verstehen, es ist viel schöner, dieses irgendwie doch undefinierbare Gefühl zu genießen, ohne zu wissen, welche Synapsen grade damit beschäftigt sind mein Gehirn unbrauchbar zu machen. Also hiermit eine Bitte an die biologische Wissenschaft: Bitte lasst die Finger von der Liebe, wir wollen doch auch nicht wissen warum wir zwei Augen haben, obwohl eins vielleicht reichen würde. 

In diesem Sinne, allen noch einen schönen, unkomplizierten Abend, eure Nora (manchen auch unter dem Synonym "Fiona" bekannt.)

Sonntag, 8. Mai 2011

Über Ziele und das Verständinis von Glück, oder: Der Sinn des Lebens

                              "Alle meine Wünsche hatten sich erfüllt, und es verblieb nichts mehr, wofür ich hätte leben können. Im allgemeinen hält man das für einen Zustand der Verzweiflung; bei mir war es reinstes Glück" L.P. Hartley , The Go-Between


Vor nicht allzu langer Zeit, genau genommen gestern Abend, wurde ich nach meinen Zielen gefragt. Und ich war tatsächlich so perplex, dass mir weder eine nachvollziehbare oder wenigstens lustige Antwort eingefallen ist. Das hat mich dazu veranlasst, nochmal darüber nachzudenken, denn keine Antwort auf eine wirklich gute Frage ist ziemlich unhöflich. Oder dämlich. Und beides sind keine bevorzugten Eigenschaften von mir.
Also. Mal abgesehen von kleinen Zwischenzielen wie mal öfter Sport machen, oder ab und zu mal aufzuräumen sollte jeder ein großes Ziel haben, nach dem man sein Leben ausrichtet, was man durchaus als Sinn des Lebens bezeichnen könnte. Und das ist meiner Meinung bei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei 99% der Menschheit glücklich zu werden. Aber was Glück für jeden Einzelnen ist, das ist so verschieden dass man es wahrscheinlich nicht einmal in Worte fassen kann. Für den einen mag Glück sein, keine Wünsche mehr zu haben, wie bei Leo aus The Go-Between aus dem Zitat am Anfang. Glück kann sein, so viel Geld wie möglich zu haben (was ich persönlich für eine sehr fragwürdige Methode halte, glücklich zu werden, aber das ist ein anderes Thema), im Sommer draußen mit Freunden, guter Musik und Coctails in der Sonne sitzen kann genauso die perfekte Definition von Glück sein, wie Gartenzwerge zu sammeln. Dagegen kann man nichts sagen, denn jeder Mensch trifft seine Entscheidung über Glück allein. Mein persönliches Glück ist, andere Menschen, am liebsten die, die mir wichtig sind, aber am besten alle glücklich zu sehen. Ich bin ein glücklicher Mensch, (und dafür sehr dankbar) und der Meinung, dass man wenn man die Möglichkeit hat, was davon abgeben sollte. Wird ja nicht weniger dadurch, im Gegenteil, alle Freude die man schenkt kommt doppelt zurück, ist das nicht eins der ertragreichsten Geschäfte von dem ihr je gehört habt? Dementsprechend ist nun nach einiger Überlegung meine Antwort auf die Frage nach meinem Ziel: Mein Ziel ist es dich glücklich zu sehen. Damit wäre auch die Frage nach dem Sinn meines Lebens beantwortet. So einfach geht das.


Zum Abschluss liebe Grüße an alle glücklichen und unglücklichen Menschen, "es ist immer genug Liebe da" (Elke Heidenreich, Nero Corleone) . Und an Flores, der jetzt arbeiten muss. 
Eure Nora 

Freitag, 6. Mai 2011

Ist es nicht immer so.

Ist es nicht immer so, denke ich mir. Die Augen fest nach vorn gerichtet schauen wir zurück in die Vergangenheit. Dabei sollten wir uns nicht nur über das Gewesene definieren, sondern vor allem über das was ist. Und das was kommt. Die Zukunft ist dein Leben, nicht das was hinter dir liegt. Jede Sekunde kannst du eine Entscheidung treffen, die dein Leben verändert. Das hat noch nicht mal unbedingt etwas mit wichtigen Entscheidungen zu tun, in Anlehnung an die Chaos-Theorie kann eine Vielzahl von kleinen, für sich genommen unwichtigen Entscheidungen dein Leben so stark beeinflussen, dass unter Umständen das was du Existenz nennst auf der Straße endet. Oder in einer Luxusvilla. Nur weil man statt Orangensaft einen Kaffee gekauft hat. Das mag vielleicht übertrieben klingen, aber je mehr man darüber nachdenkt, desto plausibler wird es. Irgendwie hängt alles zusammen, mit unsichtbaren Fäden, die man vielleicht Schicksal nennen kann. Und wer diese Fäden zieht, ist wieder eine andere Frage. Ich bin der Meinung, man sollte sie niemals, wirklich nie aus den Händen geben. Es sei denn man zieht zu doll, und das ganze Leben stürzt ein, ein einziger Scheiterhaufen der einst das eigene Dasein definiert hat. Aber das muss wirklich nicht sein. Lieber sollte man auf die kleinen Dinge achten, die eben doch wichtig sind. Orangensaft oder Kaffee, das soll jeder für sich selber entscheiden, und das einzige Kriterium sollte sein, dass es gut für einen selbst ist. Das ist nicht so egoistisch wie es auf den ersten Blick scheint. Denn macht es uns nicht auch unglücklich, andere Leiden zu sehen? Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber für mich sind meine Mitmenschen ein Teil meines Lebens, der dazugehört wie ich selber.
Denn was wäre es ohne sie?
Was ich damit sagen will, achtet mehr auf die leisen Zwischentöne, sie sind wichtiger als all das Laute um uns herum, was vorspielt wichtig zu sein. Ist es nicht immer so?