Bei einer völlig spontanen Äußerung zum Thema Liebe ist das Erste was mir in den Sinn kommt: "Was ist das überhaupt?" Kann mir jemand bitte Liebe definieren? Google sagt dazu :
"Liebe (von mhd. liebe „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen (auch zu einem Tier u.a.m.) zu empfinden fähig ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht." (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Liebe)
und "Eine vorübergehende Geisteskrankheit, die durch Heirat heilbar ist." (Quelle: philsphilos.de/worterbuch-des-teufels/ )
Wobei mir das zweite irgendwie besser gefällt.
Das Thema wirft bei mir eindeutig mehr Fragen als Antworten auf, was eine gute Voraussetzung ist, darüber nachzudenken. Ähnlich wie der der Definition von Glück (einige aufmerksame Leser wissen wovon ich spreche) ist Liebe für jeden etwas anderes, nicht umsonst unterscheidet die Wissenschaft zwischen dutzende verschiedenen Arten von Liebe, angefangen bei der Liebe zwischen Mutter und Kind bis hin zur Dendrophilie. Wobei es meiner Meinung nach sehr fragwürdig ist, die Liebe wissenschaftlich zu betrachten, denn eins ist es sicher: Ein Gefühl. Und die sind nun einmal nicht wissenschaftlich.
Ich glaube, das Wort Liebe existiert nur als Oberbegriff, um etwas zu umschreiben was wir so einfach nicht in Worte fassen können. Denn Liebe sind Lieder, die zu etwas besonderem werden, Nachmittage, an die man sich ewig erinnert, das Gefühl, einen Menschen besitzen zu wollen, für immer und ewig, oder zumindest die nächsten 1000 Jahre, schlaflose Nächte und Nachmittage mit der besten Freundin am Telefon, Analysen von Gesprächen und Nachrichten und noch so viel mehr. Meinetwegen auch den Eiffelturm zu heiraten. (http://nachrichten.t-online.de/objekt-fetischismus-37-jaehrige-heiratet-den-eiffelturm/id_15237138/index)
Und so hat Liebe für jeden Einzelnen eine persönliche Definition. Manche Dinge kann man einfach nicht erklären. Ich kann auch nicht erklären wie mein Taschenrechner im Detail funktioniert und trotzdem bin ich sehr glücklich ihn jeden Tag benutzen zu können. Vielleicht muss man manches gar nicht erklären oder verstehen, es ist viel schöner, dieses irgendwie doch undefinierbare Gefühl zu genießen, ohne zu wissen, welche Synapsen grade damit beschäftigt sind mein Gehirn unbrauchbar zu machen. Also hiermit eine Bitte an die biologische Wissenschaft: Bitte lasst die Finger von der Liebe, wir wollen doch auch nicht wissen warum wir zwei Augen haben, obwohl eins vielleicht reichen würde.
In diesem Sinne, allen noch einen schönen, unkomplizierten Abend, eure Nora (manchen auch unter dem Synonym "Fiona" bekannt.)
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