Jetzt, da es so langsam Weihnachten wird, kommen ja immer mehr Menschen auf den Gedanken, mal nett zu sein. Aber wirklich logisch ist das nur, wenn es auch ernst gemeint ist. Nett ist man nicht, um sein eigenes Gewissen vor Weihnachten nochmal ordentlich aufzupolieren, sondern um jemandem etwas Gutes zu tun.
Am Samstag auf dem Weg zur U-Bahn komme ich am Opernplatz vorbei und sehe auf der Steinkante des Beetes einen Obdachlosen sitzen, den man häufiger mal am Opernplatz sieht. Solche Menschen tun mir natürlich Leid, besonders im Winter, bei der Kälte. Als ich fast auf seiner Höhe bin, bleibt eine Frau vor ihm stehen und schenkt ihm Essen, dass sie wahrscheinlich grade auf dem Weihnachtsmarkt gekauft hat, Stollen und verschiedene Kekse.
Dazu braucht es keinen weiteren Kommentar. Diese Frau ist meine persönliche Heldin der letzten Tage, sowas verdient echt Bewunderung.
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