Sonntag, 11. Dezember 2011

Erkenntnisse

Immer wieder hört man diesen Satz, die kleinen Dinge machen das Leben aus. Doch wie wahr er ist, ist einem oft gar nicht klar. Ich war der Meinung, ich würde niemals meine Meinung über bestimmte Personen ändern. War der Meinung, ich würde niemals wieder wirklich glücklich sein. Wie dumm von mir. Ein paar Kleinigkeiten, sie könnten banaler kaum sein, verändern alles. Ein Abend, zwei, ein bisschen Ablenkung. Man vergisst in seiner beschränkten Sicht komplett, wie schön normales Leben sein kann. Danke an meinen besten Freund, der mich immer daran erinnert hat, dass ich mein letztes bisschen Selbstwertgefühl nicht auch noch grundlos verschenke. Danke an den, der so viel Zeit für mich geopfert hat, man könnte sagen, in Time, zwei Wochen länger und ich hätte als Misanthrop geendet, mit 72 Katzen. Ich bin mir sicher, der Butterfly-Effekt existiert, und er hat mir eindeutig Glück gebracht.

1 Kommentar:

  1. Wie wahr, wie wahr...übrigens bin ich großer Fan der selektiven Wahrnehmung :)
    Und was den Butterfly-Effekt angeht, eine interessante Anekdote:
    Spiegelt genau mein Lebensbild - ich vermeide bewusst das Wort "Philosophie" - und kurz nach einem Abend voll billigem Whiskey und intellekuellen Höchstleistungen kam ich genau zu diesem Weltbild. Ungefähr einen Monat später sah ich den Film und dachte wie so oft: Hollywood verarscht mich!
    Nur Bedingung für rückblickende Veränderungen sind Erkenntnisse und Ehrlichkeit in Bezug auf eigene Fehler...eine seltene Tugend

    "Verstehen kann man das Leben nur Rückwärts, leben muss man es vorwärts"

    in diesem Sinne
    Lars

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