Montag, 18. Juli 2011

Reisetagebuch Teil 3





Heute fehlt mir irgendwie die Eingebung irgendetwas Geistreiches zu schreiben, stattdessen hier eine kleine Fotodokumentation meiner bisherigen Erlebnisse. Tennis spielen, bei Regen am Strand herumlaufen und Musik hören, mit der süßen T. in der Sonne liegen, Fussball-WM auf dem Sofa mit ganz viel leckerem Essen und 1400 gelesene Buchseiten in 4 Tagen. Träumchen!


Küsschen,
Eure Nora

Freitag, 15. Juli 2011

Reisetagebuch Teil 2

Heute hat mich die Sonne mit ihrer Abwesenheit in die Wohnung oder besser gesagt auf den Balkon verbannt. Der Himmel hat dieses ganz spezielle grau, bei dem man das Meer nicht von Himmel unterscheiden kann. Ein endloses Meer. Oder der Himmel auf Erden. Lustige Vorstellung, und irgendwie hübsch.
Nach einer Woche Urlaub habe ich schon erfolgreich mindestens einen Punkt meiner Checkliste (siehe letzter Post) abgearbeitet! Ein Lied hat sich auf eine relativ ungewöhnliche Weise in meine Hall of Fame der Lieblingslieder geschlichen. Ich hab es nämlich einfach aus der Werbung geklaut. Und natüüüürlich kann ich es euch nicht vorenthalten. Hier ist es:


http://www.youtube.com/watch?v=PfbF44UeRBY 


Mit diesem Lied im Kopf freue ich mich auf die nächsten Tage und auf meine zwei Süßen, die mich am Freitag für ein paar Tage hier besuchen. It's gonna be legen... wait for it... DARY!


Eure gut gelaunte Nora


P.S. Wusstet ihr dass es Lachseis gibt? Hergestellt von Giovanni L., der sein zugegebenermaßen leckeres Eis auch bei uns in Hannover verkauft. Aber Lachs? Das klingt selbst für mich als Gastroanarchistin (ist das nicht ein tolles Wort?) zu krass. 

Sonntag, 10. Juli 2011

Reisetagebuch Teil 1

Hallo ihr Lieben. Ich befinde mich schon am Ziel meiner Träume und habe meinen Bikini im Meer eingeweiht, hab mir den ersten Sonnenbrand geholt, und mein Vorrat an Büchern geht nach einem Tag schon zur Neige. Alles in allem : Nora ist vollkommen glücklich im Urlaub.
Als ersten Teil des Urlaubstagebuchs lasse ich euch eine alternative Liste zukommen. Normalerweise schreibt man auf, was man mitnehmen will, ich habe vor der Abfahrt aufgeschrieben was ich mit nach Hause nehmen will:


- Viele einzigartige Erinnerungen
- Muscheln (aber nur hübsche!)
- mindestens ein neues Lieblingslied
- Fotos!!
- neue Bekanntschaften
- Zeichnungen
- viele gelesene Bücher
- Bräune. ganz wichtig!
- Gute Laune
- Und möglichst alles, was ich auch mit hierher genommen hab, inklusive Katze und  Handy!

Sonnige Grüße von N. aus G. (Gossip-Girl Flair, uuuh.)

Freitag, 8. Juli 2011

Fragen über Fragen

Es wird Zeit für eine kleine Kollektion aus Fragen, die sich mir unfreiwillig in den Weg stellen, wenn ich gerade nichtsahnend dabei bin, mein Leben zu leben.


- Hören es meine Mitmenschen genau so laut wie ich wenn ich knirschiges Essen esse?
- Warum bin ich genau so müde, wenn ich um 12 Uhr mittags aufwache, wie wenn ich um 6 geweckt      werde?
- Warum ist immer in meiner Cornflakes-Packung kein Geschenk?
- Warum kommt mir der Sommer viel kürzer vor als der Winter obwohl die Tage länger sind?
-Warum gibt es Menschen, die so unfreundlich sind, dass selbst der gutmütigste Mensch in ihrer Gesellschaft Mordgedanken hegt? Freundlichkeit ist so viel attraktiver und vor allen Dingen sympathischer.
-Warum ist alles so kompliziert? 


Jetzt wo das geklärt ist, noch etwas das ich noch erwähnen muss:
Da ich mich irgendwie dazu zwingen will, öfter und vor allem regelmäßiger von mir hören zu lassen, plane ich eine Art Reisetagebuch auf meinem Blog zu veröffentlichen. Kleine Updates, bei denen natürlich, wie sonst auch, meine eigene Meinung zu eigentlich unwichtigen Dingen nicht zu kurz kommt. Vielleicht wird das ja ganz nett, und wenn nicht hör ich einfach wieder damit auf. :D Den ersten Eintrag solls gleich heute geben.
Bis später, eure NORA

Montag, 13. Juni 2011

Mal was Neues!

Hier zum ersten Mal Lyrik. Ich hoffe es gefällt.



Spiegel lügen nicht

Das was ich dachte das ich bin
Warst nur du
Im blinden Spiegel meiner selbst
Hielt ich für mich
Was niemals zu mir gehörte

Das was ich dachte das du bist
War nur ich
Im blinden Spiegel meiner selbst
Hielt ich für Meins
Was niemals zu mir gehörte

Das was ich dachte das ich will
Warst nur du
Im blinden Spiegel meiner selbst
Hielt ich für makellos
Was niemals ohne Risse war

Das was ich dachte das du brauchst
War nur ich
Im blinden Spiegel meiner selbst
Hielt ich für wahr
Was niemals existierte

Das was du denkst das du hast
Bin ich
Im blinden Spiegel deiner selbst
Hälst du für Deins
Was niemals dir gehörte


Donnerstag, 9. Juni 2011

Alle Jahre wieder.


 "Er ist tot!" , schrie er und ließ die pinkfarbene Krawatte sinken, die er sich gerade umbinden wollte und trat an das  Glas  . "Hans-Herbert!! Warum hast du das getan??" Hans-Herbert schwamm im Strom des Filters seine Runden. Nur die Tatsache, dass er auf dem Rücken schwamm, verriet ihn. Karl Kunze fühlte sich, als würde er  gleich in Ohnmacht fallen. Er  spürte seine Beine  nicht mehr und seine Hände begannen zu zittern. Vor seinen Augen tanzten schwarze und gelbe  Punkte. Mechanisch griff er zum Telefon und rief seinen Chef an.
"Hallo Chef. Ich kann heute nicht kommen. Ein tragischer Todesfall. Hans –Herbert..."     
- "Mein Beileid. Ist gut Herr Kunze. Bis  morgen",  sagte die Stimme am anderen Ende des Telefons monoton. Doch Herr Kunze hörte schon gar nicht mehr zu. Das Telefon war ihm aus der Hand gefallen.
Er steckte einen Finger ins Wasser, in der Hoffnung, sein geliebter Hans-Herbert würde wieder lebendig. Aber Hans-Herbert  trieb weiter auf dem Rücken mit geöffneten Augen in der Filterströmung. Karl zog sich einen Stuhl an das Aquarium und setzte sich.
"Hans-Herbert!  Sprich mit mir! Sag, dass das nicht  wahr ist!" sagte er in vorwurfsvollem Ton.  Seufzend legte er den Kopf auf die Tischplatte. 
Hans-Herbert sprach nicht. Er starrte mit seinen glubschigen, ausdruckslosen Augen starr geradeaus. In seinem Blick lag etwas Gelangweiltes. Das war kein spezieller Ausdruck, sein Blick war schon immer so gewesen. Verzweifelt schnappte sich Herr Kunze die leblose Schwanzflosse des Fisches und hob ihn kopfüber aus dem Wasser. Er hatte seinen 'intelligenten' Blick geliebt, genauso wie die Art wie er  morgens sein Futter gegessen hatte. Und mittags .  Und abends. Und zwischendurch.  Hans-Herbert war ein außergewöhnlich großer und fetter Goldfisch. Karl hatte ihn immer nur liebevoll sein „kleines Dickerchen“  genannt. Lethargisch trottete Karl Kunze ins Bad. Seine Augen waren gerötet, ein leidender Ausdruck überzog sein Gesicht.  Der Abschied war ihm schon immer schwer gefallen, er vermisste ihn jetzt schon. Schniefend strich er ein letztes Mal über den schuppigen Fischkörper. Dann ließ er ihn ins Klo fallen und spülte. „Hans-Herbert! Leb wohl mein Kleiner!!!!!!“ schrie er ins Klo. Dann ging er, angezogen und mit Schuhen, ins Bett.
 Albträume von toten Lieblingsgoldfischen verfolgten ihn, bis er  um 17 Uhr wieder aufwachte. Mit leidverzerrtem  Gesicht ging er nach draußen.  Es kümmerte ihn nicht, dass es nur knapp über Null grad war und dass ein eisiger Regen die Gullideckel der Straßen maßlos überforderte. Die Jacke hatte er zuhause gelassen, auf einen Schirm verzichtet und war bereits nach wenigen Metern ungefähr genauso nass wie sein einziger Begleiter,sein Haustier, dass nun seine letzte Ruhestätte in der Kanalisation gefunden hatte.
Hans-Herbert hatte gelitten, da war er sich sicher. Und wenn sein geliebter Goldfisch gelitten hatte, wollte er auch leiden. Er bog in die Seitenstraße ein, in den Weg zum Tiergeschäft.
Zielstrebig lief er durch den Laden. Als er an die Verkaufsaquarien trat, betrachtete er die durcheinander schwimmenden Fische. Stumm und darum bemüht, nicht in Tränen auszubrechen, zeigte er auf einen Fisch, bezahlte wortlos und ging. An der  Haustür angelangt, hatte  er Hans-Herbert bereits vergessen und starrte verzückt auf den triefäugigen Goldfisch, der  eine frappierende Ähnlichkeit mit Hans-Herbert und den letzten elf Goldfischen aufwies.
Voller Vorfreude trat er an das Aquarium und öffnete  feierlich die Plastiktüte. Andächtig  sah er, wie der Goldfisch seine neue Umgebung erkundete.

Sonntag, 5. Juni 2011

Aktive Problemlösung

Ich denke ich bin nicht der einzige Mensch auf Erden der ab und zu mal Probleme hat. Meine sind im Nachhinein betrachtet nie wirklich schlimm, aber wenn sie aktuell sind, sind sie wirklich echt unglaublich nervig und unschön. 
Was würde es mir bringen jetzt jemandem, vermutlich sogar noch dem Verursacher meiner Probleme, sofern mich dieser versteht (bei Mathearbeiten könnte das echt schwierig werden) mitzuteilen, ich fühle mich verletzt, du kannst dir nicht vorstellen wie sauer ich bin, ich hab keine Lust mehr auf den ganzen Scheiß, oder, um die Theatralik noch etwas zu steigern, ich hasse mein Leben. Wie schrecklich unnötig, oder wie schrecklich und unnötig wäre das? Denn was bringt das meinem Gesprächspartner? In etwa genauso viel wie mir selber, nämlich ungefähr gar nichts. Der einzige Mensch der sich sowas vielleicht gerne anhört und dann auch noch versucht, etwas an dieser Situation zu ändern, ist eine wirklich gute Freundin oder ein wirklich guter Freund und zudem ein wirklich bewundernswert netter Mensch.
Um auf den Titel des Posts zurückzukommen:
Aktive Problemlösung ist nicht, über das Problem herumzujammern, sonder mal was zu unternehmen.
 Hier sind hoffentlich nützliche Ratschläge zur Problembewältigung und zur Steigerung des persönlichen Wohlbefindens, die fast universell gelten.


Problembewältigung


1. Hilfe suchen. Sich alleine mit seinen Problem herumzuschlagen ist doch blöd. Und es gibt immer Leute die sich im Zweifelsfall besser mit deinen Problemen auskennen als du selber. 
2. Sich Ziele setzen. Wenn man weiß, worauf man hinarbeitet, geht alles gleich viel leichter.
3. Sich mit dem Problem auseinandersetzen. Und zwar nicht, indem man rumheult, sondern in dem man analysiert, was genau zu dem Problem geführt hat, und was man eigentlich ändern muss, damit es kein Problem mehr gibt. Dann sieht alles auf einmal klarer aus.
4. Nach vorne schauen. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, Zukunft schon!


Steigerung des persönlichen Selbstwertgefühls


1. Positiv denken! Gute Laune ist der erste Schritt zur Besserung.
2. Ablenken! Geh raus, mach was mit deinen Freunden oder tu sonst irgendwas was dir Spaß macht, und es wird dir besser gehen. Amen.
3. Nicht die ganze Zeit darüber nachdenken, was einen belastet. Stattdessen lieber an etwas schönes denken. 
4. Tu dir selber was gutes. Sei es, mit einem guten Essen, Sport, Shopping, oder einem entspannten Abend ohne irgendwelche Stressfaktoren. Danach geht es dir bestimmt besser. Glücklich zu sein ist so viel schöner als trübe Gedanken zu haben. Lächeln ist schließlich die allerbeste Art, jemandem (oder etwas) die Zähne zu zeigen.




Sonnigste Grüße an alle Sommerkinder,
eure Nora