Freitag, 7. Oktober 2011

Erkenntnisse

Es ist ein ziemlich erschreckender Moment, wenn man Sachen über sich erfährt, die einem nicht unbedingt klar waren. Ich rede jetzt nicht von Nacktfotos im Internet, sondern über persönliche Präferenzen, von denen man nicht einmal geahnt hat, dass sie existieren. Vor allem gewissen Personen gegenüber. Vor allen Dingen wenn man merkt, dass diese Präferenzen alles übersteigen, was man jemals erlebt hat. Von einer ungeahnten Intensität, unbegreiflich. Und ich fürchte selbst das ist untertrieben. "Ich lebe von Luft und Liebe", diese Leute habe ich früher immer ausgelacht. Und heute eine ziemliche Abneigung gegenüber meinem Essen gespürt. Aber gut, Präferenzen eingestanden, ein bisschen über mich selber und meine eigene Blindheit gelacht, trotzdem was gegessen, und auf das Wochenende gefreut, so gesehen nicht so schwierig, andererseits besteht da der geringe Wunsch auf Gegenseitigkeit von eventuellen Präferenzen, aber darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken, man hat schließlich nur so viele Probleme, wie man sich selber macht. 
Kleiner Themawechsel: Weil mich heute ein Freund darauf gebracht hat und ich also nicht die einzige mit dem Problem bin : Zur erschreckenden Appetitlosigkeit aufgrund oben genannter "Präferenzen" nach dem Auslachen meiner selbst und anderer leidender Personen (ist das etwa ansteckend?) recherchiert und folgendes herausgefunden: Liegt am Serotoninmangel im Blut, wie bei einer Suchterkrankung. Supi, psychisch krank und abhängig vom Objekt der Begierde, und dies schon seit einigen Monaten. Freiwillig werde ich mich aber nicht auf Entzug begeben.



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